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Samstag, 24. Juni 2017

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Team7 Präsentation

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Team7Am Anfang der Unternehmensgeschichte des Naturholzmöbelherstellers TEAM 7 steht eine Schreinerei, die mit der Spezialisierung auf Schleiflackmöbel zunächst vom Beginn der 60er Jahre auf der Welle des damaligen Zeitgeists getragen wird und zum mittelständischen Unternehmen heranwächst. Doch die gesellschaftlichen Werte in den 70ern und 80ern wandeln sich, ein zunehmender Teil der Bevölkerung spricht sich gegen die industrielle Wirtschaftsweise und die damit verbundene Energie- und Umweltpolitik aus.

Team7

Flaye Auszug Tisch
Nox Bett
Vao Küche
Vao Küche Totale
Flaye Tisch Nussbaum
Nox Fixtisch mit Metallkufen
Nox Tisch Eiche Draufsicht
Nox Tisch CloseUp
Holzblöcke
Waldkante Erle
Team7 Flaye Auszug Tisch

Dank dem revolutionären nonstop Auszug lässt sich der flaye Tisch mühelos in Sekundenschnelle um 100 cm verlängern – mit nur einer Bewegung. So schaffen Sie im Handumdrehen vier zusätzliche Sitzplätze. Dabei besticht die patentierte TEAM 7 Innovation durch eine äußerst komfortable, intuitive Bedienung.


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Verbindung von Ökologie und Ästhetik, von Design und Ethik

Ereignisse wie der Chemieunfall von Seveso oder der Holzschutzmittelskandal, das Waldsterben und eine besorgniserregende Zunahme von Allergien sensibilisieren die Bürger. Sie sind die Nährquelle charakteristischer subkultureller Formen, die bis heute nachwirken. Die aufkeimende Öko-Szene entwickelt eine eigene Ästhetik, die von Naturmaterialien, exotischen Mustern und Batik geprägt ist. Zusätzlich haben die Ölkrisen in den 70ern die Fortschrittsgläubigkeit erschüttert. Unternehmensgründer Erwin Berghammer beobachtet die Entwicklung aufmerksam und formuliert aus seinen Beobachtungen eine Vision, die den Möbelmarkt nachhaltig prägen sollte: Möbel in Einklang mit der Natur zu fertigen.

Ab 1980 produziert TEAM 7 ausschließlich Naturholzmöbel mit geölten Oberflächen und begründete damit seinen Ruf als Ökomöbel-Pionier. Zum Möbelholz erkor Berghammer die Erle – ein Holz das bis dato als unscheinbar und minderwertig galt. Durch die „Anfeuerung“ mit Ölen allerdings erhält das Holz eine weiche, warme, rotblonde Anmutung. Geölt und gewachst bot die Erle einen herrlichen Kontrast zu den seinerzeit dominierenden Schleiflackmöbeln. Sie avancierte in den Folgejahren zu dem Möbelholz schlechthin. Der Markt für ökologische Möbel – organisch geformt, aus heutiger Sicht etwas zu anheimelnd und rustikal – ist zunächst ein Nischenmarkt für eine alternative Wohnkultur. Doch Berghammer gelingt es, mit seinem Pioniergeist auch den Handel auf den neuen Kurs zu bringen. Weitere Holzarten werden ins Sortiment genommen und erste modernere Systemprogramme entwickelt. „TEAM 7 Natürlich Wohnen“ stößt so den Trend weiter an und erzielt ein solides Wachstum, das Investitionen in eine große Fertigungstiefe bis hin zum eigenen Säge- und Plattenwerk ermöglicht.

1999 übernahm Dr. Georg Emprechtinger die Geschäftsführung des Unternehmens, das sich in allen Wohnbereichen gut behauptet – allerdings fast nur im Nischenmarkt. Form, Material, Duktus – die Sprache des Designs um die Jahrhundertwende war eine andere. Das Interior-Design der hedonistischen 90er schwelgte in Chrom, Stahl, Glas, Beton – es waren die Insignien grenzenlosen Wachstums, ein Bekenntnis zur vorherrschenden Industriekultur und ihren Werten sowie zu New Economy und Globalisierung. Holz kam im Bewusstsein von Ästheten und Architekten gar nicht vor. Doch das änderte sich mit der zunehmenden Digitalisierung des Alltags. Wo Technik den Alltag zunehmend bestimmt, sucht der Mensch nach einem Ventil, um sein Bedürfnis nach Echtheit auszuleben. Diese Sehnsucht nach Authentizität hielt Ausschau nach einer neuen Form der Alltagsästhetik.

Emprechtinger erkennt dies früh. Handwerkstradition, Natürlichkeit, Nachhaltigkeit – er hält an den Wurzeln des Unternehmens fest und baut gleichzeitig ein junges Kreativteam auf, das mit viel Know-how und Feingefühl für den natürlichen Werkstoff Möbel einer ganz neuen Ästhetik kreiert. Klare Linien, elegante Formen, reduzierte Dimensionen und funktionale Details erregen international große Aufmerksamkeit. Denn derart in Form gebracht, trifft Holz als sinnliches Material den Nerv der Zeit ganz genau.

2005 ist es dann soweit: TEAM 7 erhält den ersten red dot design award in der Geschichte des Unternehmens, eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Designwelt. Nachdem der formal gestaltete Tisch magnum mit eigens entwickelter Auszugstechnik eingeschlagen hat wie ein Meteorit, ist das Eis gebrochen. In den Folgejahren regnet es förmlich Designpreise. Allein in diesem Jahr sind es acht, darunter neben dem red dot auch der Green GOOD DESIGN Award, interior innovation award oder iF product design award. Mit voller Fahrt ist TEAM 7 ins Premiumsegment vorgestoßen und gilt heute in der Branche als Benchmark. Binnen weniger Jahre verdoppelte sich der Umsatz auf 78,5 Mio. Euro und die Mitarbeiterzahl steigt auf 630 an (2012). Nach wie vor fertigt TEAM 7 ausschließlich in Österreich. Die Hölzer stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Öle werden von einem führenden Biofarbenhersteller bezogen und verleimt wird formaldehydfrei. Vom Baum bis zum fertigen Möbel kontrolliert die Manufaktur die gesamte Herstellung. Das sichert die Qualität und ist einmalig in der Branche. Nach wie vor sind zwei Drittel der Produktionsarbeiter Tischler. Weltweit gibt es mehr als 500 Verkaufsstellen sowie acht reine TEAM 7 Stores.

Das Nachhaltigste jedoch, was die Manufaktur in den vergangenen Jahren geschaffen hat, ist die Verbindung von Ökologie und Ästhetik, von Design und Ethik. Nicht „form follows function“ oder „form follows fiction“ sondern „form follows sense“ – der Öko-Pionier zeigt, dass sich Design im 21. Jahrhundert nicht an der äußeren Hülle festmachen lässt: Zeitgemäßes Design denkt das Produkt als Ganzes – vom Beginn bis zum Ende der Wertschöpfungskette.

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