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Donnerstag, 20. Juli 2017

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Al Gore - Eine unbequeme Wahrheit

Im Klimaschutz hat Al Gore seine Lebensaufgabe - vor und nach seiner Vizepräsidentschaft unter Bil Clinton - gefunden. Sein Buch mit dem selben Titel begeistert und überrascht zur Zeit in den USA Leser und Kritiker in gleicher Weise. Videolink

Al Gore, den viele in den USA auch als nächsten Präsidenten-Anwärter der Demokraten sehen, sagt auf die Frage des "Spiegel" (29/2006, Seite 136), warum es der Klimaschutz in den USA so schwer habe: "Es liegt daran, dass die Ölgesellschaften und die Kohleindustrie zu viel Einfluss haben."
 
Al Gore ist in Buch und Film überzeugt, dass wir 10 Jahre zum Umsteuern Zeit haben. Danach könnte "die Klimakatastrophe die Menschheit zerstören".
 
In der Werbung wird Al Gore's Film "als der bei weitem furchterregenste Film, den Sie die sehen werden" präsentiert. Scharfe Kritik übt der frühere Vizepräsident, der bei der Wahl 2000 die meisten Stimmen erhalten hatte, am derzeitigen Präsidenten und Vizepräsidenten: "Bush und Cheney haben uns in die falsche Richtung geführt."

Al Gore gibt sich im "Spiegel"-Gespräch optimistisch: "Ich glaube, die Veränderung kommt. 85 konservative evangelische Pfarrer, die lange Bush unterstützten, haben gerade angekündigt, dass sie seine Politik zur Klimakrise nicht mehr mittragen werden. Sie haben ihre Gemeinden dazu aufgerufen, mitzuhelfen, die Krise zu lösen. Viele Konzernchefs, die in der Vergangenheit für Bush waren, darunter der Boss von General Electric, haben jetzt mit Bush und seiner Politik gebrochen. 230 Städte in den USA, viele davon mit  republikanischen Bürgermeistern, haben unabhängig von der Regierung das Kyoto-Protokoll ratifiziert. In jedem Bundesstaat gibt es mittlerweile Bürgerinitiativen, die Unterschriften sammeln. All diese Dinge zusammengenommen bringen mich zu der Überzeugung, dass unsere Botschaft eine Wirkung hat. Und nicht zuletzt gibt es jetzt noch eine weitere Stimme in der Debatte: Mutter Natur hat gesprochen."
 
Auf die Frage, ob das Klimaproblem ein moralisches Problem sei, sagt Al Gore: "Ja, genau! Die Bürgerrechtsbewegung in den USA begann erst dann Fortschritte zu machen, als sie in ein moralisches Anliegen umdefiniert wurde. Die Klimakrise sollte als moralische Aufgabe und ethnische Verantwortung betrachtet werden, weil das Überleben der menschlichen Zivilisation auf dem Spiel steht. Wir haben nur diesen einen Planeten, wir haben nur eine Zukunft, und die ist weder republikanisch noch demokratisch oder liberal."

Kinostart > 12.10.2006

Quelle: Franz Alt 2006  www.sonnenseite.com
Der Spiegel  Nr. 29/2006
 

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