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Sonntag, 20. August 2017

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Biomarkt + Strategie

Angesichts der gewachsenen Konkurrenz haben die Vollsortimenter zwei Handlungsalternativen: Sie können in den Preiswettbewerb mit den Discountern treten oder breitere Bio-Sortimente mit höheren Nutzenniveau+Bio anbieten.

    Die LOHAS als neue Lifestyle-Zielgruppe

"Life of Health and Sustainibility"; unter dieser Maxime hat sich in den vergangenen Jahren eine innovative und kaufkräftige Zielgruppe gebildet. Mit großer Distanz zum  Körner- und Verzichtimage der früheren Ökobewegung stehen die LOHAS für modernen  Lifestyle mit Freude an wertebewusstem und  nachhaltigem Konsum.  LOHAS
- Life of Health and Sustainibility
    LOHAS verbinden egoistische Motive (Gesundheit, Genuss) mit altruistischen Motiven (Gerechtigkeit, Umweltbewusstsein). Jedoch muss immer an erster Stelle das egoistische Motiv befriedigt werden.

LOHAS Profil:
> gute Ausbildung, überdurchschnittliches Einkommen

> Qualitätliebende "Kenner" (Wein, Käse, Kleidung)

> Bio als Orientlierung ohne Dogmas

* LOHAS Märkte
Neben der starken Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln stellt auch der Non-Food-Bereich ein stetig wachsendes Marktsegment dar. Von hochwertigen Naturkosmetika, über Eco-Mode bis hin zu Hybrid-Autos, kaum eine Branche wird es sich in den nächsten Jahren leisten können , diese konsumorientierte Zielgruppe zu vernachlässigen.
Den BIO-MARKT als wichtigen Wachstumsmarkt   
Die zweistelligen Wachstumsraten des Bio-Lebensmittelmarktes belegen, dass die große Nachfrage kaum noch als "Trend" zu bezeichnen ist, sondern dass ein nachhaltiges Umdenken der Verbraucher stattgefunden hat. Für Unternehmen in Handel/ Herstellung und Vertrieb ist es nun besonders wichtig die optimale Positionierung zu finden, um bei der Gewinnaufteilung nicht leer auszugehen.Der Markt für den Zusatznutzen „Bio“ hat sich zwischen den Jahren 2000 und 2005 von 2,1 Mrd. Euro auf über 4 Mrd. Euro nahezu verdoppelt und eilt 2006 der 5 Mrd. € Marke entgegen. Auch für die nächsten Jahre ist von einem zweistelligen Marktwachstum in Deutschland auszugehen. Der Markt hat damit die Nische verlassen.

Bio-Markttreiber

Zwei Marktentwicklungen haben den Bio-Markt in den letzten beiden Jahren stark vorangetrieben. Auf der einen Seite wird Bio billiger. Diese Entwicklung wurde vor allem durch die Discounter, aber auch durch einige Drogeriemärkte eingeleitet. Bio preiswerter einzukaufen, ist aus Verbrauchersicht sehr attraktiv. Alle Verbraucherstudien der letzten 20 Jahre haben den als zu hoch wahrgenommenen Preis als größte Kaufbarriere für Bio-Produkte identifiziert. Auf der anderen Seite sorgen die Bio-Supermärkte dafür, dass Bio in der Breite der Gesellschaft als sozial akzeptiertes und begehrenswertes Lifestyle-Thema angesehen wird.

Die Vollsortimenter des LEH haben lange versäumt auf diese rasante Entwicklung zu reagieren. Sie arbeiten aber nun an der Neuausrichtung ihrer Bio-Konzepte. Die Vollsortimenter beginnen seit Herbst 2006 den Bio-Markt maßgeblich mitzugestalten. Für die angestrebte Zielgröße ist der hessische Filialist „tegut“ das Vorbild. Mit einem Bio-Umsatzanteil von 13% ist „tegut“ die europäische Benchmark für Bio-Erfolg im LEH. „tegut“ weist auf diesem hohen Niveau noch immer Bio-Umsatzzuwächse von über 10% auf.

 Das starke und anhaltende Bio-Wachstum greift das Umsatzterrain der A-Marken an. 2006 haben daher viele namhafte Markenhersteller mit dem Aufbau von Bio-Sortimenten begonnen. Viele andere analysieren Bio als strategische Option. In absehbarer Zeit werden klassische Marken und dazu gehören zunehmend auch bekannte Naturkostanbieter zu den Markttreibern des Bio-Marktes gehören.
 
Bio-Knappheitsproblem

Eine Wachstumshürde wird in den nächsten Jahren die Verfügbarkeit von Bio-Rohstoffen darstellen. Wer im Bio-Markt wachsen will, muss daher aktives Beschaffungsmarketing betreiben und sich proaktiv die Ressourcen bis hin zur Landwirtschaftsstufe sichern. Es gilt, Landwirte zur Umstellung auf Bio zu bewegen und sie auf diesem Weg für ein Jahrzehnt abzusichern. Große Handelsketten beginnen derzeit, Produktionsbetriebe auf Landwirt­schaftsstufe mit eigener Marke zu branden. Diese Bindung ist für den Handel sehr unge­wohnt und kostenintensiv. Sie sichert aber die Alleinstellung durch den exklusiven Rohstoffzugriff!

    * Die Sicherung der Rohstoffe durch BioSourcing

    Die Bio-Nachfrage boomt, und der Markt wird weiter wachsen. Aber die Bio-Rohstoffe sind knapp geworden. Um sich als Hersteller rechtzeitig  die Produktionsgrundlage für den Wachstumsmarkt Bio zu sichern, sind professionelle, effiziente und sichere Beschaffungsstrukturen ein wichtiger Faktor. Profitieren Sie von unserem Expertenwissen.

Bio-Rohstoffe sind knapp
Der Bio-Absatz wächst nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und auch in den USA rasant. Das Rohstoffangebot wächst nur langsam. Ursache ist die zwei­jährige Bio-Umstellungszeit für Landwirte und eine zurückgehende staatliche Umstellungs­förderung. Erschwerend kommt die Flächen­konkurrenz zwischen nachwachsenden Rohstoffen und Bio-Flächen hinzu.

Das macht die Bio-Rohstoff-Beschaffung zur strategischen Top-Aufgabe: Nur wer heute Bio-Rohstoffe vorausschauend sichert, wird am Wachstumsmarkt Bio teilhaben können. Hierfür brauchen Sie Transparenz über die Rohstoffverfügbarkeit und eine Einschätzung der Bio-Sicherheit der Angebote sowie ein Instrumentarium an effizienten Bio-Qualitätssicherungsmaßnahmen.


Markt-Transparenz und Sicherheitsanalysen:
 Quick-Check
Rohwarenangebot: Innerhalb von zehn Werktagen erstellen wir Ihnen eine erste Analyse der globalen Bio-Angebots-Situation des von Ihnen gesuchten Bio-Rohstoffs in der von Ihnen gewünschten Menge und Qualität. Aus dieser Analyse ergibt sich der Zugang zur Sourcing-Navigation via Spot-Märkte oder via vertraglicher Abmachungen bis hin zum Vertragsanbau. 
Sourcing-Navigation
Bio-Beschaffungssicherheit Spot-Markt oder VertragsanbauAus der Analyse des Angebotes ergeben sich prinzipiell vier Möglichkeiten:
1. Bio-Ware ist am Markt frei verfügbar.
2. Gebundene Bio-Ware kann abgeworben werden.
3. Ausweitung bestehender Bio-Kapazitäten.
4. Konventionelle Betriebe/Flächen müssen auf Bio umgestellt werden.

Spot-Markt = Risiko
Bio-Ware auf dem Spot-Markt einzukaufen birgt verschiedene Risikofaktoren (Betrugsmöglichkeiten, Fehlerquellen). Aus der Summe der einzelnen Risikofaktoren erstellen wir eine Risikobewertung. Diese Risikobewertung ermöglicht die gezielte Organisation von Gegenmaßnahmen.
 
Vertragsanbau = Aufwand
Bei negativer Risikobewertung oder wenn die freie Verfügbarkeit des gesuchten Rohstoffs nicht gegeben ist, wird man um den Anbauvereinbarungen bis hin zum Vertragsanbau nicht herumkommen. Hier ist nun ein austariertes Modell von Anreiz und Absicherung notwendig um das Investitionsrisiko gleichmäßig zwischen den Partnern zu verteilen.

http://www.oekostrategie.de

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