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Montag, 16. Oktober 2017

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Konsum-Ethik 2007

ottotrendstudie

Wie gehen Konsumenten mit dem Thema Nachhaltigkeit um? Was sind ihre Motive und Erwartungen an Unternehmen und Marken? Antworten auf diese Fragen gibt die OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007, die OTTO Anfang Dezember 2006 beim Hamburger Trendbüro in Auftrag gegeben hat.

Michael Otto: Ethisches Handeln wird für Unternehmen immer wichtiger 

Die Studie hat in Fokusgruppen, Experten-Interviews und einer repräsentative Umfrage Ethik aus der Perspektive der Konsumenten als „Wohlfühlfaktor“ indentifiziert, der an Bedeutung gewinnt.

Zusammenfassend hat die Studie einen Trend zu „Selbstverwöhnung statt Weltverbesserung“ festgestellt. Dem Thema Ethik nähern sich die Konsumente heute über Ästhetik statt über Ideologie, sie wollen gut aussehen und dabei Gutes tun. Prof. Peter Wippermann vom Trendbüro zieht aus der Studie das folgende Fazit: „Nach dem Erfolg von Bio-Lebensmitteln und Bio-Kosmetik ist der nächste große Öko-Boom in der Mode zu erwarten. Dabei wird Fair-Play eine ebenso große Rolle spielen wie das gute und gesunde Tragegefühl.“

OTTO hat im aktuellen Frühjahr/Sommer-Katalog die „Saison des guten Gefühls“ ausgerufen und verbindet aktuelle Modetrends mit dem Angebot an die Kunden, bei OTTO „mit gutem Gewissen“ einzukaufen. „Als kundenorientiertes und trendsetzendes Unternehmen richten wir unsere Geschäftstätigkeit an den Ergebnissen dieser aktuellen Trendstudie aus. Wir sehen uns in unserem langjährigen Engagement für hohe Ökologie- und Sozialstandards im Handel bestätigt und werden diesen Weg mit unvermindertem Einsatz fortsetzen“, so Dr. Michael Otto, Vorstandsvorsitzender der Otto Group.

Die Studie des Trendbüro ergab über alle Altersstufen hinweg ein hohes Interesse an Fragen der Konsum-Ethik. Die Perspektiven, aus denen die Generationen das Thema betrachten, unterscheiden sich jedoch deutlich: Für die so genannten „Netzwerkkinder“ (16 bis 25 Jahre) zählen vor allem Vertrauen und Transparenz, Menschlichkeit und Natürlichkeit. Mode, Marke und Moral gehören für sie klar zusammen. 93 Prozent der Netzwerkkinder stimmen folgender Aussage zu: „Mir ist es wichtig, Produkte zu kaufen, die unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wurden, keine Kinderarbeit, faire Bezahlung etc.“ Netzwerkkinder delegieren aber die Verantwortung an die Unternehmen und Marken und erwarten Fair Play.

Die so genannte “Generation X“ (26 bis 45 Jahre) sucht in Gesundheit und Wellness den Ausgleich zum familiären und beruflichen Stress, dem sie als Sandwich-Generation ausgesetzt ist. Ihr geht es vor allem um die sinnliche Erfahrbarkeit: Produkte müssen sich besser anfühlen, eine spürbar bessere Qualität haben und so zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Die Altersgruppe der 45 bis 65 Jährigen schließlich, die so genannten „Babyboomer“, legen besonders großen Wert auf Gesundheit als Garant für ein aktives und selbstbestimmtes Leben. Ökologisch produzierte Produkte erhalten unter diesem Askept eine große Bedeutung. So stimmen 77 Prozent dieser Altersgruppe der Aussage zu: „Bio-Produkte sind gut für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden. Ich tue damit mir und meiner Gesundheit etwas Gutes.“ Das Preis-Leistungsverhältnis erhält im Kontext der aktuellen Wertediskussion eine neue Bedeutung: Der Preis bleibt wichtig, ist aber nicht länger allein entscheidend.

Die „OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007“ untersuchte von Anfang Dezember 2006 bis Februar 2007 in einer Studie die Fragen:
„Wie gehen Konsumenten mit dem Thema Nachhaltigkeit um?
Was sind ihre Motive und Erwartungen an Unternehmen und Marken?“
Dafür wurden im Januar 2007 Focus-Gruppen, Experten-Interviews und eine repräsentative Umfrage durchgeführt.

Download: Pressemitteilung zur OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007 [pdf]
Download: OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007 Langfassung
Download: OTTO-Trendstudie Konsum-Ethik 2007 Kurzfassung
 

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