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Dienstag, 17. Oktober 2017

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Handel – Die wichtigsten Folgen der Kundenrevolution

7 Thesen:
1. Konzepte konkurrenzieren mit Konzepten, nicht mehr Händler mit Händlern oder Kanäle mit Kanälen
2. Die Globalisierung bewirkt als Gegentrend eine verstärkte Regionalisierung und eine Zunahme von Nischen
3. Die strategischen Optionen lauten: billiger oder besser
4. Der Durchschnittskunde verschwindet
5. Konsumenten werden zu Partnern, Wiederverkäufern, Forschern und Experten
6. «Discovery marketing» verdrängt Einwegkommunikation
7. Die Kontrolle über die Marke entgleitet ihren Eigentümern

Die Machtbalance kippt, klassische Strategien versagen. Im neuen Handels-Labyrinth sind die Sackgassen von gestern die Fluchtwege von morgen. Excel-CEOs haben es schwer.

Massenware für Durchschnittskunden – das ist vorbei. Vor Regalen mit hundert verschiedenen Waschmitteln ist der Konsument nur noch überfordert, die Irrationalität wächst. «Vielfalt ist gut – Zuvielfalt nicht», sagte David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) in Rüschlikon/Zürich, an der 57. Internationalen Handelstagung. «Unkontrollierte Grösse ist die Wurzel aller Probleme.»

Kunden organisieren sich darum unter einander, Industrie und Handel verlieren an Einfluss. Die Komplexität dieses Powershift verunmöglicht Voraussagen, die Strukturen der neuen Märkte und das Verhalten ihrer Teilnehmer sind noch weitgehend unerforscht. Firmen müssen daher Experimente wagen und Wege beschreiten, die noch vor kurzem undenkbar waren; Chefs müssen Tabus brechen und bereit sein, selbst ihr Kerngeschäft in Frage zu stellen. Wer statt mit Ideen nur mit Tabellen führt, wird es schwierig haben.

Eine ausführliche Medien-Zusammenfassung der 57. Internationalen Handelstagung zum Thema «Power Shift – Wie Handel und Industrie die Kundenrevolution überleben» finden Sie unter
www.gdi.ch/medienmitteilungen mit Statements von:

Lars-Erik Aaroy, Sales Director, Toyota Europe (BE); Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschaft-Bundes (CH); David Bosshart, CEO, Gottlieb Duttweiler Institut (CH); Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender, REWE Group (DE); Berthold Figgen, Director Corporate Marketing, Procter & Gamble (DE); Peter Gloor, Wissenschaftler, Massachusetts Institute of Technology (USA); Guy Latourette, Vorstandsvorsitzender, Devanlay Lacoste (FR); Rudolf Maurer, Handelsmarketing (AT); Lianne Norry, Global Retail Marketing Director, Sony Ericsson (UK); Clotaire Rapaille, Experte für Archetypenforschung, Archetype Discoveries Worldwide (USA); Torsten Toeller, Geschäftsführer, Fressnapf (DE).

http://www.gdi.ch/GDI_IHT_2007
 

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