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Freitag, 21. Juli 2017

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LOHAS Deutschland - USA

LOHAS Markt Deutschland - USA

Hier reden wir von den Wirtschaftszweigen Food, Gesundheit, Fashion, Design, Tourismus und Freizeit. Natürlich können diese Ergebnisse nicht 1:1 auf Europa oder Deutschland angewendet werden, da der LOHAS-Markt in den USA schon etabliert ist und es in Europa auch zum Teil andere Präferenzen der Konsumenten gibt. Trotzdem sind es gute Anhaltspunkte für die Ermittlung der Marktvolumen in Europa.

Food
Hierbei handelt es sich um einen der größten LOHAS-Märkte. Das Motto lautet: “Alles BIO oder was?”. Was noch im “Öko-Zeitalter” undenkbar gewesen wäre, ist jetzt typisch für das “LOHAS-Zeitalter”: Bioprodukte werden bei Discountern wie Lidl und Plus verkauft. Neue Bio-Supermärkte entstehen und vermarkten ihre Topprodukte unter eigenem Label auch in Drogeriemärkten und Co.. In den Schulen wird immer häufiger darauf geachtet, dass “gesunde Lebensmittel” verkauft werden. Das ist eine große Chance für Bionade, wie wir vor kurzem hier im Blog berichtet haben. Anbieter, wie z.B. Frosta, entwickeln das “Reinheitsgebot” für Tiefkühlkost und stellen damit neue Maßstäbe. Der Hofverkauf von Bauern kommt wieder in Mode und zwar besonders bei Männern. Der Biomarkt verzeichnet weltweit Umsätze von mehr als 40 Mrd. EUR, davon allein mehr als 4 Mrd. EUR in Deutschland. Damit liegt Deutschland nach den USA auf Platz 2. Aber auch der Ethik-Foodmarkt boomt, wie die Umsatzsteigerungen von Fairtrade immer wieder zeigen.# Gesundheit
In den USA und Europa gilt laut einer Umfrage bei AC Nielsen Gesundheit als wichtigste Anliegen der Menschen. Allerdings wollen die LOHAS nicht durch Verzicht, sondern sich durch intelligente und gesundheitsfördernde Lebensmittel gesund ernähren. Nirgendwo sonst als in Deutschland nutzen so viele Menschen (im Verhältnis) Nahrungsergänzungsmittel. Der Markt für Functional Food hat Marktpotential von über 85 Mrd. USD weltweit und verzeichnet hoche Wachstumsraten von mehr als 10 % pro Jahr. Insgesamt fühlen sich heute immer mehr Menschen selbstverantwortlich für Ihre Gesundheit und wollen es nicht an Krankenkasse und Co. delegieren. Heute streben die Menschen auch keine Kur mehr an, wenn es eben “schon zu spät ist”, sondern “Health-Holidays”. Und in den Apotheken holt man nicht mehr nur Medikamente ab, sondern will informiert und betreut werden.


Fashion
Versandhändler entdecken Textilien aus Baumwolle als Topseller und werden zu bedeutenden Absatzkanälen für diese Produkte. Sehr wichtig aus der Konsumtensicht ist aber auch, dass die Produkte unter fairen Bedingungen hergestellt wurden und sich die Hersteller und Händler gesellschaftlich und sozial engagieren (Stichwort: Corporate Social Responsibility – CSR). Wichtig ist selbstverständlich auch, dass die Herstellung umweltschonend ist. Immer mehr große, bekannte Marken entdecken immer häufiger den Bio-Trend. Und auch günstige Anbieter wie H&M steigen in den Markt ein. Insgesamt wird in diesem “Bio”-Fashion-Markt ca 600 Mio. EUR pro Jahr umgesetzt.


Design
Sowohl bei der Gestaltung des Fertighauses als auch bei der Verpackung für Reinigungsmittel wird immer mehr auf ein “natürliches Design” geachtet. Bei Häusern werden z.B. immer mehr natürliche Materialen verwendet, wie z.B. Holz, Stroh oder Lehm. Solarzellen sind heute bei Neubauten keine Ausnahme mehr. Der Weg zum “energieautarken” Haus ist nicht mehr weit. Bei immer mehr Produkte gibt es einen Receycling- und Second-Hand-Trend. WEiterhin gibt es immer mehr Mietkonzepte, wie z.B. Luxusbabe, bei denen nicht mehr der Eigentum, sondern die Nutzung im Vordergrund steht.


Tourismus
Eigentlich wäre es für LOHAS konsequent, wenn sie wieder Urlaub vor Ort und nicht an den exotischsten Plätzen dieser Welt machen würden. Doch die LOHAS kaufen sich lieber frei. So kann man sich z.B. bei atmosfair.de ein gutes Gewissen “kaufen”, indem man bei jedem Flug für ein Klimaschutzprojekt spendet. Vorher wird man aufgeklärt, wieviel Emissionen man verursacht. Bei Übernachtungen nimmt der Trend zu Bio- und Ökohotels zu.

Freizeit
Spaßhaben für LOHAS ist sehr wichtig, aber nicht auf Kosten der Gesellschaft der Gesellschaft und Umwelt. Auch das ehrenamtliche Engagement wird nicht aussterben, was viele prognostiziert haben. Allerdings engagieren sich LOHAS immer weniger im Rahmen der Familientradition, sondern suchen sich neue Felder des Engagements.

  

Geschätztes Marktvolumen in den USA 2006:  

1. Personal Health: $118 Mrd. (includes natural/organic foods, supplements, personal care, alternative medicine, yoga, health/fitness, media) 
2. Green Building: $49.7 Mrd. (includes ENERGY STAR products and homes, other green-certified homes, materials and solar panels)
   3. Eco-Tourism: $24.2 Mrd. (includes eco-travel and adventures, new age/spiritual travel)
   4. Natural Lifestyles: $10.6 Mrd. (includes home furnishings/supplies, natural pet products, cleaners, apparel, philanthropy)
   5. Alternative Vehicles: $6.1 Mrd. (includes hybrid vehicles, biodiesel, car sharing)
   6. Alternative Energy: $400 Mio. (includes green pricing programs, renewable energy certificates (RECs))

Insgesamt ergibt sich damit ein geschätztes Marktvolumen von 209 Mrd. USD pro Jahr. Nicht berücksichtigt würden die “grünen Investments”, in die noch einmal ca. 215 Mrd. USD investiert wird. Erstellt wurde diese Marktanalyse im Jahr 2006 für die USA



Im Konsumbereich treffen Frauen 80 Prozent aller Kaufentscheidungen, sagt die Female Forces-Studie vom Zukunftsinstitut. Frauen erobern auch mehr und mehr die scheinbar so männerdominierten Bereiche wie Auto, Computer, Heimwerken, und Bankgeschäfte. Doch immer noch werden Frauen dort regelmäßig wie Klein Lieschen behandelt. Beispiele hierfür sind schnell gefunden:

„Wenn alle meine Kunden so wären wie Sie, könnten wir hier bald dicht machen“, sagt der Teppichboden-Händler, nur weil die Kundin sich nicht schnell genug entscheiden kann. Sie will die Farbe des Teppichs im Tageslicht begutachten und ein Muster mit nach Hause nehmen, um es mit ihren Möbeln abzustimmen. Folge: Nichts gekauft. Und nie mehr wieder dorthin gegangen.

„Wissen Sie was“, sagt der graumelierte Filialleiter der Hausbank, „gehen Sie mal nach Hause und beraten Sie sich mit Ihrem Mann, bevor sie hier über so viel Geld entscheiden“. Was er nicht erfragt hat: Die Dame hat jede Menge eigenes Geld – und sie ist gar nicht verheiratet. Folge: alle Konten gekündigt.

„Dann zeige ich Ihnen mal ein typisches Frauenauto“, meint der Automobil-Verkäufer, nachdem ich meinen Wunsch nach einem Neuwagen geäußert habe. „Wissen Sie, ich kenne das. Die meisten Frauen wollen es etwas kleiner, wenig technischen Schnickschnack, Motorleistung egal, mehr was für die Familie, viel Platz im Kofferraum, Schminkspiegel, das übliche halt. Dann kommen Sie mal mit…“ Eines ist sicher: Bei dem kaufe ich nicht.

„Das haben wir öfter, dass Frauen keine Ahnung von Computern haben“, erklärt der junge Mann im Elektro-Fachgeschäft, weil die Kundin sich offensichtlich nicht zurechtfindet und Fragezeichen in den Augen hat. Folge: Für immer verloren. Rückholversuch zwecklos.

Weitere Infos gibt es unter www.anneschueller.de und unter www.kundenrueckgewinnung.com.

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