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Montag, 18. Dezember 2017

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Wirtschaft

Public Eye Awards - Weltwirtschaftsforum

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Der Wind hat gedreht. Transnationale Konzerne wie die 1000 WEF-Mitglieder müssen heute mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, sonst verlieren sie nicht mehr nur Glaubwürdigkeit, sondern auch Investoren, Mitarbeiter und Kunden. Und Sonja Ribi von Pro Natura meint: „Das Public Eye steht für eine informierte Öffentlichkeit, die sich nicht von Ethik-PR und Greenwashing blenden lässt und von Unternehmen verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber Mensch und Umwelt einfordert.“

Die inzwischen schon vierte Awards-Zeremonie hat zwei prominente Eröffnungsredner zum Trendthema Unternehmensverantwortung: Attac-Mitgründerin und Publizistin Susan George skizziert Ursachen und Wirkungen der neuen globalen Ungleichheit und der grüne Politiker Bastien Girod formuliert konkrete Vorschläge zuhanden des Schweizer Parlaments. Künstlerische Interventionen kommen vom Kabarettisten Patrick Frey und dem Berner Rapper Greis.
Nichtregierungsorganisationen (NGO) aus aller Welt haben wiederum rund 40 Kandidaten für die Public Eye Awards nominiert. Die exemplarischsten Fälle sind auf der diesjährigen Shortlist versammelt. In der Kategorie Global Award sind das der staatliche französische Atomkonzern Areva, der deutsche Chemiemulti Bayer CropScience sowie die philippinische Tochter des US-Fruchtproduzenten Dole Foods. Auf den Swiss Award für Unternehmen mit Schweizer Sitz aspirieren die Erdöl-Vereinigung (als Branchen-Lobbyistin), die Zuger Rohstoffgruppe Glencore und der Baustoffriese Holcim Ltd.

Auch auf den Positive Award für wegweisende unternehmerische Initiativen gibt es mit Care Naturkost, Soglio-Produkte und Hess Natur drei valable Anwärter. Überreicht wird dieser Preis von Stress, der auch den Sieger des erstmals ausgelobten People’s Award bekannt geben wird. Bei dieser Internet-Abstimmung auf www.publiceye.ch können kritische KonsumentInnen ab heute erstmals ihren übelsten Konzern in eine virtuelle Hall of Shame wählen.

Schweiz
Das Projektland der Erklärung von Bern ist die Schweiz. Viele Entscheide, die hier gefällt werden, haben direkte Auswirkungen auf die Armen in den Ländern des Südens: Von der Patentgesetzgebung über die Strategien der Schweizer Multis bis zu den Regeln des Finanzplatzes. Die EvB setzt sich dafür ein, dass die Schweiz eine Führungsrolle bei der solidarischen Entwicklung übernimmt und dass Schweizer Konzerne weltweit sozial und ökologisch verantwortungsvoll handeln. Die EvB fördert Literatur aus dem Süden, um damit die Solidarität und den Respekt zwischen Nord und Süd zu stärken.

Globalisierung
Globalisierung hat viele Seiten. Auch ein paar gute. Doch für Entwicklung und mehr Gerechtigkeit reicht es nicht, wenn die weltweiten Waren- und Kapitalströme wachsen. Von den Regeln, welche heute in der Weltwirtschaft gelten, profitieren vor allem die reichen Länder und die Eliten weltweit. Damit die Armen eine Chance für eine bessere Zukunft haben, braucht es neue Regeln, die Spielräume öffnen, statt Einheitsrezepte vorzuschreiben.

Konsum
Mit ihrem Kaufentscheid beeinflussen die Konsumierenden das gesamte Wirtschaftsgefüge. Um diesen Einfluss zu nutzen, fördert die EvB seit ihren Anfängen den fairen Handel. Dank dem erhalten weltweit Hunderttausende eine existenzsichernde Beschäftigung und würdige Arbeitsbedingungen. Dort wo der faire Handel keine Alternative bildet, müssen sich die Konsumierenden zusammenschliessen, um die Grundrechte und den Umweltschutz einzufordern. Durch gemeinsame Aktionen in der Öffentlichkeit kann auch das Verhalten grosser Konzerne beeinflusst werden.

Weitere Informationen:
Oliver Classen, Medienverantwortlicher / Public-Eye-Koordinator, Erklärung von Bern,
Tel.: 044 277 70 06 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sonja Ribi, Projektleiterin Politik und Internationales, Pro Natura - Friends of the Earth Switzerland, Tel.: 061 317 92 42 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungsprogramm, Shortlist-Nominationen und Voting auf www.publiceye.ch

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