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Mittwoch, 23. August 2017

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Opel Ampera: Elektroauto + RangeExtender

Messner Ampera
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Opel stellte im Münchner Sofitel seine Neu-Entwicklung vor, das Elektroauto mit eigener Batterietechnologie und dem sogenannten Rangeextender, also ein Benzinmotor, der die Reichweite auf ingesamt 500 km garantiert. Es liegen bis heute 6000 Reservierungen für diesen Wagen vor, und die bei dieser Veranstaltung anwesende Unterstützung kam von Reinhold Messner, der für Opel als prominente Werbeikone Beihilfe leistet. Die Auslieferung des Ampera beginnt europaweit am 28. November und ist damit das erste Serienfahrzeug dieser Art aus deutscher Hand.


Das Fahrzeug wurde von Grund auf neu entwickelt, im Design als auch die gesamte Technologie. Der Umstand, dass bisherige Elektroautos rein elektrisch eine begrenzte Reichweite haben und die Aufladung mehrere Stunden dauert, beschränkt den Kreis der Interessierten. Hier hat Opel ein Gesamtpaket im Angebot, das für die aktuelle Marktsituation sicherlich einen attraktiven Kompromiss darstellt.

Das Konzept des Ampera beruht auf einer Kombination eines Elektromotor mit Benzinmotor, wobei die rein elektrisch betriebene Reichweite bis zu 80 km liegt, was bei einem durchnittlichen Bewegungsprofil der täglichen Nutzung im Pendelverkehr zu Arbeitfahrten gedacht ist. Als 4-Sitzer ist der Wagen auch als Familienfahrzeug geeignet und fährt mit einer Tankfüllung für den 1.4 l Benzinmotor bis 500km, durch nachtanken sind natürlich beliebige Entfernungen möglich.

Stand der Technik

Die Fahrwerksdaten des neuen neue Opel Ampera: ein 111 kW (150 PS) starkes, elektrisches Aggregat, bei einem Drehmoment von 370 Nm aus dem Stand . Es befindet sich im Motorraum neben dem Verbrennungsmotor und besteht aus zwei elektrischen Motoren sowie einem Planetengetriebe. Dabei bietet er eine Leistung, die sonst nur bei leistungsstarken Sechszylinder-Motoren zu finden ist, bis zur Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h.
Der Ampera ist an jeder haushaltsüblichen 230V-Steckdose aufladbar. Dank intelligenter Lithium-Ionen-Technologie sind für den kompletten Ladevorgang der Batterie weniger als 4 Stunden nötig.
Zur Ausstattung gehören ein Airbagsystem mit insgesamt 8 Airbags, Tachometer und Drehzahlmesser ersetzt ein 7“ großer Farbmonitor – das Instrumenten-Display, auf dem 7“ Farb-Touchscreen der Mittelkonsole sind alle Daten des elektrischen Fahrbetriebs angezeigt. Für die Lithium-Inonen-Batterie mit einer Kapazität von 16 kWh (T-Bauform im Unterboden bewirkt einen niedrigen Schwerpunkt des Fahrzeugs) wird von Opel mit einer 8 Jahre Garantie bei 160000 km geleistet.


Zur Premiere kommt der neue Opel Ampera mit ePionier-Ausstattung, sie bietet alles was das Herz begehrt: Dreischicht-Metallic-Lackierung, Leichtmetallräder, Reifen 215/55 R17, Komfortsitze in Lederausstattung, CD Radio, 30 GB Festplatte, Digitaler Radioempfang DAB, USB-Schnitstelle, Navigationssystem, Sprachsteuerung, BOSE Sound System, Rückfahrkamera, inkl. Parkpilot, Einparkhilfe vorn und hinten, Diebstahlwarnanlage. Sitzheizung, Klimaautomatik, Touchscreen, ESP und Tranktionskontrolle.
Als erster Automobilhersteller kooperiert Opel deutschlandweit mit zahlreichen Stromanbietern für den Bezug von günstigem, ökologisch nachhaltig produziertem Strom für die Aufladung des Ampera und Haushalt ca. 5% günstiger als ortsüblich. Preis dieser ePionier-Ausstattung liegt bei 48200 EUR.



Elektrisch Fahren

Die Testfahrt führte aus der Innenstadt heraus ins Umland und auf einem Autobahnabschnitt wieder zurück zum Ausgangspunkt, sodaß verschiedene Strecken und entsprechendes Fahrverhalten getestet werden konnten. Der Opel Ampera mit Vollaustattung in roter Lackierung wirkt modern und hochwertig, die inneren technischen Werte sieht man ihm nicht an. Die Innenausstattung mit Leder und der Vielzahl von Schaltern in der Mittelkonsole wirkt etwas überladen. Aber auch ohne alle Funktionen zu kennen ist eine Fahrt problemlos möglich. Wie immer beim fahren eines Elektroauto sind zwei Dinge überdeutlich: Die fehlende Geräuschkulisse und das enorme Drehmoment, sobald man das Gaspedal durchdrückt.

Das Konzept mit dem Range-Extender stellt im Markt sicher eine überzeugende Lösung dar, und die Umsetzung mit den Detaillösungen sind in Hinsicht auf Sicherheit, Komfort und technisch machbaren gut aufeinander abgestimmt. Insgesamt ergibt sich eine ausgwogene Mischung, die sicher ihren Markt findet, auch wenn einige Dinge noch etwas kritisch zu sehen wären. Dazu zählt in der Innenausstattung die überladene Mittelkonsole, die vielen Anzeige-Möglichkeiten in den beiden LCD Bildschirmen, die Materialverwendung für Mittelkonsole und Seitenverkleidungen wirkt etwas billig und erinnert irgendwie an das vergangene Opel Image: das Auto fährt, in den Details sieht es nach Gestaltungslücken aus. Aber das Gesamtkonzept wiegt diese "Nebensächlichkeiten" auf, dennoch erwartet man bei diesem Preis eine rundum zufriedenstellende Lösung.
 


 

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