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Montag, 20. November 2017

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Neuverteilung der Welt - Internet der Dinge

Weltweit dürften mehr als vier Milliarden Menschen ein Smartphone nutzen. Viele Menschen können sich ein Leben ohne ihr Smartphone kaum noch vorstellen. Sie sehen in ihnen nicht mehr nur hilfreiche Geräte, sondern digitale Spiegel, ja Verlängerungen ihres Ichs. Längst erfolgen mehr Zugriffe aufs Internet von mobilen Smartphones und Tablets als von Computern. Information, Kommunikation, Fotografie, Medienkonsum, Banking, Urlaubs- und Reisebuchungen, Beziehungen knüpfen – gibt es für irgendeine Aufgabe noch keine App?

Software frisst die Welt

Dematerialisierung geschieht, und zwar als zwangsläufige Folge der rasant steigenden Leistungsfähigkeit digitaler Technologien. Die Dematerialisierung ist ein übersehener Megatrend. Ihren folgenschwersten Ausdruck findet sie darin, dass sich immer mehr physische Produkte in Software verwandeln, beispielsweise in Apps, wie sie für Smartphones und Tablets in großer Vielfalt zu erhalten sind. „Why Software is eating the world“, proklamierte der Internetunternehmer Marc Andreessen 2011 in einem Beitrag für das „Wall Street Journal“, und kreierte damit ein treffendes Bild: Software frisst die Welt.

Wenn wir künftig unsere Autos mit einer App öffnen statt mit einem Schlüssel, wird all das auf Nimmerwiedersehen verschwunden sein, was zu seiner Produktion notwendig war: die Fabriken, die Maschinen und Anlagen sowie letztlich auch die Arbeitsplätze. Das ist die Kehrseite der neuen von Software, Services und Daten getriebenen, digitalen Welt – sie sind gleichzeitig die Abrissbirne für ganze Wirtschaftszweige und tradierte Wertschöpfungsketten.Deutschlands Wirtschaft wird von dieser Entwicklung in ihrem Kern getroffen.

Längst ist die Dematerialisierung allgegenwärtig. Die Finanzbranche ist ein gutes Beispiel für die Veränderung. Landauf, landab schließen Banken ihre Filialen. Die Medien sind voll von entsprechenden Meldungen und Schlagzeilen, aber dass sich hinter diesem dramatischen Wandel der Megatrend „Dematerialisierung“ verbirgt, schreibt niemand. Dabei wäre es wichtig, die Umwälzungen von dieser übergeordneten Warte aus zu betrachten. Dann würden Politiker und auch Manager besser verstehen, was auf sie, die Menschen und die Gesellschaft zukommt: eine Welt, in der es für fünfzig Prozent der Menschen keine Arbeit mehr gibt. Wer aufmerksam in die Welt schaut, sieht die exponentielle Kraft der IT an vielen Stellen am Werke. Plötzlich sind Machine Learning und Künstliche Intelligenz keine Themen mehr fürs Labor, sondern reale, am Markt verfügbare Technologien.

 

Lesen Sie auch die anderen Beiträge dieser Serie:


Teil 1: Dematerialisierung - Die Neuverteilung der Welt
Teil 2: Dematerialisierung - Die neue Infrastruktur des Wohlstands
Teil 3: Dematerialisierung - Willkommen, KI!
Teil 4: Dematerialisierung: Blockchain – das Betriebssystem der vernetzten Welt

 

Das Internet der Dinge

Eine Weltmaschine. Optimistische Schätzungen erwarten für 2020 26 Milliarden, je nach Quelle gar 50 Milliarden vernetzte „Dinge“, wobei die Smartphones und Tablets noch gar nicht mitgerechnet sind. Darin liegen, so prognostiziert es das Marktforschungsinstitut Gartner, 1,9 Billionen Dollar an Wertschöpfung. Davon entfallen 80 Prozent – ganz im Trend der Dematerialisierung – auf Software und Services.Wenn wir über Dematerialisierung reden, geht es um nicht weniger als die Neuverteilung der Welt.

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