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Montag, 26. Juni 2017

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Fairphone Projekt

Fairphone

Wertewandel: Fairphone statt iPhone 5S und Galaxy S5. Mit 5000 Crowdfunding-Käufern kann die Produktion starten. Die Fairphone-Macher wollen nichts weniger als einen Wandel von Konsum und Produktion. Das Fairphone-Startup hat einen Hersteller gefunden: A'Hong, ein Mobiltelefon-Produzent mit Fabriken in den Millionenstädten Shenzhen und Chongqing geht auf die Bedingungen der Fairphone-Macher ein, auf ihre Kontrolle durch unabhängige Gutachter und auf die Idee des Crowdfunding.

Crowfunding heißt, erst wird das Geld bei den Käufern gesammelt, dann wird produziert. Kommt die erforderliche Summe nicht zustande, erhalten die Investoren, also die Käufer der noch nicht existierenden Smartphones, ihr Geld zurück und aus dem ersten, zumindest in Ansätzen fair und transparent produzierten Smartphone wird erstmal nichts.

Doch bereits über 2000 Käufer haben sich in den ersten Tagen registriert und Geld überwiesen. 325 Euro kostet das Fairphone, 7 Euro das USB-Ladegerät, das aber nur bestellen soll, wer noch keines hat. Bei herkömmlichen Anbietern finden sich derartige Hinweise kaum, auch wenn sich einige zur Unterstützung eines einheitlichen, stromsparenden Ladegeräts, der Universal Charging Solution (UCS) entschlossen haben. Schon bei der Bestellung ein kleiner, konsumkritischer, aber lobenswerter Schritt der Fairphone-Macher in Richtung Ressourcenschonung. www.fairphone.com

Dabei beanspruchen die Fairphone-Entwickler nicht, dass ihr erstes Smartphone komplett fair produziert ist. Ihr Ziel ist ein vollständig fair produziertes Gerät, das die Arbeiterinnen und Arbeiter in allen Produktionsphasen unter fairen Bedingungen zusammen bauen. Das fängt bei den Rohstoffen an, hört bei der Weiterverarbeitung und dem Zusammenbau nicht auf, sondern bezieht auch das reparaturfreundliche, erweiterbare und langlebige Design mit ein, zu dem auch ein offenes Betriebssystem gehört.

Im ersten Schritt beschränken sich die Fairphone-Erfinder aber auf einige wenige Rohstoffe, die konfliktfrei gefördert werden. So kommen das Tantal für die Kondensatoren und das Zinn für die Lötpaste aus Minen im Kongo und Ostkongo, die nach OECD-Richtlinien als konfliktfrei gelten.

www.factory-magazin.de
 

 

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