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Freitag, 24. November 2017

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Grüne IT Industrie

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Energieeffizienz ist für IT ein absolutes Muss. Noch bis vor kurzem spielten ökologische Aspekte eine eher untergeordnete Rolle beim Design von Rechenzentren. Mittlerweile hat ein Bewusstseinswandel eingesetzt. Handlungsbedarf besteht für IT-Verantwortliche nicht allein aus Kostengründen. Analysten wie Gartner gehen davon aus, dass der Gesetzgeber schon bald sparsame IT einfordern wird. Weil Rechenleistung und Datenvolumen bis dahin weiterwachsen, reicht der Umstieg auf verbrauchsarmes Equipment allein nicht aus.
 

Studien zufolge liegt der Energieeinsatz der globalen IT und Internetinfrastruktur gleichauf mit dem internationalen Flugverkehr, Tendenz: steigend! Innerhalb von wenigen Jahren hat sich hier ein neuer Zweig des Ressourcenverbrauchs etabliert, der in seiner Vielschichtigkeit für die allgemeine Öffentlichkeit intransparent und unübersichtlich ist.

Wie sehen die Kommunikationsagenturen der Zukunft aus, und wie müssen sie funktionieren? Was leisten Hardwarehersteller schon heute für das Weltklima? Wie sehen die Rechenzentren der Zukunft aus und welche anderen Branchen werden durch diese Entwicklungen tangiert? Die Konferenz will Zukunftsszenarien beleuchten und Handlungs anweisungen liefern.

SUSTAINABLE-IT ist die erste Konferenz im deutsprachigen Raum, die eine integrative Perspektive auf die “Megatrends” Sustainability und Digitalisierung eröffnet. Bisher ist das Thema in einzelne (z.B. technologisch-ökologische) Fachdiskurse fragmentiert. Durch Sustainable-IT soll ein breiter angelegter Diskurs angestoßen werden indem zentrale Herausforderungen und bestehende Strategien sondiert werden und konkrete strategisch relevante Praxisbeispiele vorgestellt werden.

Die Veranstaltungen der Konferenz sind eingeteilt in die Themenschwerpunkte
Gerechtigkeit, Ressourcen und Business.

Im Themenblock Ressourcen legt die SUSTAINABLE-IT einen besonderen Schwerpunkt auf nachhaltigen IT- Konzepte, die eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts darstellen. Was ist nachhaltiges Wirtschaften; wie kann die IT- Industrie helfen, den Verbrauch von Ressourcen zu mindern; in welchem Rahmen führt dies zu neuen Innovationen? - diese Fragen sind der Auftakt der SUSTAINABLE- IT Konferenz.

Im Themenblock Gerechtigkeit sind internationale und nationale Fragen der gerechten Ressourcenverteilung und der nachhaltigen Nutzung von IT- Soft- und Hardware angesprochen. Öffentliche IT- Strukturen, E-Government und Recycling Konzepte und die Frage nach der Notwendigkeit eines Verhaltenskodex für die IT- Branche sollen beleuchtet werden.

Zudem wurde der Frage nachgegangen, inwieweit Wirtschafts- und Entwicklungspolitik offene Entwicklungsergebnisse fördern sollte, damit eine Förderkultur entsteht, in der das Wissen um das geförderte Produkt wieder zurück in die Gesellschaft fließt und so Innovation in Gang gesetzt und beständig ausgebaut werden kann. Das Entstehen einer offenen Wissensgesellschaft wird beleuchtet.

Im Schwerpunktbereich Business diskutieren wir, in welchem Rahmen nachhaltiges Handeln zum langfristigen Erfolg von Unternehmen beiträgt. Es geht um die Produkte und neuen Technologien, welche Unternehmen gemeinsam mit der Wissenschaft schaffen, und damit maßgeblich die Entwicklung unserer Welt und Gesellschaft beeinflussen.

Die Nachhaltigkeit neuer Technologien soll dabei insbesondere aus zwei Blickwinkeln beleuchtet werden. Wie trägt eine ressourcensparende Technologie zum Erfolg eines Unternehmens bei? Welche Anreize bestehen für die IT- Industrie in offenen Standards zu arbeiten? Welche Geschäftsmodelle bestehen hierbei und welche Folgen habe sie für die Struktur eines Unternehmens?


A. Ressourcen Ökologische Hardware
Wie sind die ökologischen Rucksäcke auf die Wertschöpfungskette verteilt, Wie können stark internationalisierte Wertschöpfungsketten “ökologisch kontrolliert” werden?Ökologische “Architektur”
Welche Software und Architekturparadigmen unterstützen Langlebigkeit und Ressourceneffizienz?
Ökologische Produktstrategien
Welche Ansätze gibt es für Entwicklung, Produktion und Vertrieb ökologischer ICT-Produkte?
Beitrag von ICT zum Ressourcenschutz
Wie kann ICT zu einer Steigerung der Ressourceneffizienz in anderen Wirtschaftsbranchen und Lebensbereichen (z.B. Energie, Mobilität, Logistik) beitragen?
 
B. Gerechtigkeit, Partizipation und kulturelle Vielfalt
Digital Equity
Wie kann ein weltweit gerechter Zugang zu Information, Wissen und Vernetzung erreicht werden? Welche Bildungspotenziale liegen in den Möglichkeiten von ICT?

Democracy und Governance
Welche Rolle kann ICT bei Strategien für direktere Demokratie (Subsidiaritätsprinzip) von der lokalen bis zur globalen Ebene zukommen? Wie kann politische Transparenz und Teilhabe mittels ICT gestärkt werden?

Diversity
Wie kann der Erhalt kultureller und biologischer Vielfalt unterstützt werden? Welche Potenziale liegen in den Möglichkeiten von ICT kulturelle, soziale und politische Unterschiedlichkeit kooperativ zu integrieren, im Sinne einer zukunftsfähigen Gesellschaft ?

Community
Wie können Gemeinschaften unterstützt und in ein “globales Sustainability-Netzwerk” integriert werden? Wie lassen sich Synergien zwischen verschiedenen lokalen bis interkontinentalen Communities mittels ICT fördern und optimieren?

C. Business Strategien
Industriepolitik und Standardisierung
Wie kann durch vorwettbewerbliche Kooperation und mehr Stakeholderdiskurs mangelhafte Ressourcennutzung (z.B. durch das Nebeneinanderbestehen von mehreren nicht ausgelasteten drahtlosen Kommunikationsnetzen) vermieden werden?

Open Source und Proprietät
Was ist das nachhaltigere Entwicklungsmodell und welche
Rahmenbedingungen müssen für die Entfaltung von offenen
Produktionsprozessen geschaffen werden?

Konkurrenz, Innovationszyklen, Entschleunigung
Wie kann ein rein technologielastiger Wettlauf verlangsamt und mit beschleunigter ökologisch-sozialer Innovation kombiniert werden?

Corporate Responsibilty
Wie kann die “digitale Branche” ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden indem sie Corporate Social Responsibility nicht als PR-trächtiges Charity Patchwork missversteht, sondern mit ihrem Kerngeschäft verbindet?

Die Top 10 der strategischen Technologien für 2008 

Das Interesse am Thema Sustainable - IT wird also sicherlich noch steigen: “Gartner hat die Top 10 der Technologien und Trends ermittelt, die für Unternehmen im Jahr 2008 strategisch bedeutsam sein werden. Wir definieren eine Technologie als strategisch, wenn sie einen signifikanten Einfluss auf ein Unternehmen in den nächsten drei Jahren ausüben kann. Faktoren für diesen Einfluss sind unter anderem ein hohes Veränderungspotential hinsichtlich IT oder Business, ein erhöhter Investitionsbedarf oder das Risiko einer zu späten Anpassung.

David Cearley, VP & Distinguished Analyst, sagt: “Unternehmen sollten diese Technologien in ihrem strategischen Planungsprozess berücksichtigen, indem sie sich in den nächsten zwei Jahren Schlüsselfragen stellen und wohl überlegte Entscheidungen treffen.”
 
Die Top Ten der strategischen Technologien für 2008 sind:

   1. Green IT
   2. Unified Communications
   3. Modellierung von Geschäftsprozessen
   4. Metadaten-Management
   5. Virtualisierung 2.0
   6. Mashup- und Composite-Applikationen
   7. Web-Plattform & Web-orientierte Architektur (WOA)
   8. Computing Fabric
   9. Real World Web
  10. Social Software”

http://www.gartner.de/fokus

http://www.climatesaverscomputing.org

http://www.gruene-it.org

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