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Samstag, 16. Dezember 2017

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Permakultur - Ausweg aus der Globalisierungsfalle

permakultur

Die Permakultur als  Planungssystem gedacht, zeigt uns Wege zu tragfähigen Öko- und Sozialsystemen. Ihr Hauptaugenmerk liegt in der Sorge um unsere Erde, der Sorge um unsere Mitmenschen und gerechtes Teilen und Begrenzung des Wachstums. Permakultur steht für Dauerhaftigkeit und wurde bereits in den 70ern des vorigen Jahrhunderts durch den Australier Bill Mollison und seinen Mitarbeiter David Holmgren geprägt.

Eine dauerhafte Kultur braucht auch unsere Gesellschaft heute, wir leben in unserer Konsumgesellschaft auf Kosten der 3. Welt, wo Bodenschätze geplündert, Ökosysteme zerstört, Wasser verseucht und die Bewohner vertrieben und ausgerottet werden. Diese Konsumgesellschaft kann auf Dauer nicht Existieren, da sie auf der Verschwendung von Energie, Verseuchung von Trinkwasser und Zerstörung des Bodens aufgebaut ist.

Regierungen und Völkerverbände beschließen immer neue Agenden und Memoranden, zum Schutz der Umwelt, zur Reduzierung der Treibhausgase und viele mehr, Veränderungen sind aber nicht sichtbar und dienen oft nur dem Selbstzweck. Die wirklichen Veränderungen bewirken wir am Gartenzaun, im gemeinsamen Gespräch mit dem Nachbarn. Jede Handlung zieht Folgen nach sich und ist sie noch so gering, im Guten, wie im Schlechten.

Ziel der Permakultur ist es, ökologisch intakte und wirtschaftlich tragfähige, bewirtschaftete Systeme zu schaffen, die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. Dieses System soll für die Versorgung von Stadt und Land dienen, dazu dient auch die kleinste, praktisch nutzbare Fläche. Alles was vor Ort produziert wird, muss nicht hunderte Kilometer herumtransportiert werden. Gesparte Energie ist gewonnene Energie.
Der Weg zur Permakultur besteht darin, die Natur zu Beobachten, aus Erfahrungen traditioneller bäuerlicher Arbeitsweisen zu lernen und moderne Wissenschaft und Technologien zu Hilfe nehmen. Im Mittelpunkt stehen Beziehungen zwischen Pflanzen, Tieren, Gebäuden und Versorgungseinrichtungen (Wasser, Energie, Verbindungswege) und der Landschaft in diese wir eingreifen.

In der Permakultur zählt nicht ihre Unterschrift auf einer Unterstützungserklärung, es geht vielmehr darum, sein Geschick selbst in die Hände zu nehmen und etwas verändern.

Man kann damit anfangen:

  • Strohballenbau - Seinen Energieverbrauch zu senken und sein Haus energiesparend ausstattet.
  • Regenwasser sammeln und Grauwasser zum Spülen von Toiletten verwenden
  • Den Konsum einschränkt
  • Den Autoverkehr verringert, indem man Fahrgemeinschaften bildet und öffentliche Verkehrsmittel benutzt
  • Tauschkreise bilden und so die Nachbarschaftshilfe leben
  • Nahrungsmittel im Garten oder in Töpfen am Balkon ziehen
  • Regional handeln, global denken!

Perma-Norikum – Verein zur Förderung der Permakultur im regionalen Bereich

www.permakultur.biz

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