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Sonntag, 20. August 2017

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Säure-Basenhaushalt des Körpers

Warum die dunkle Jahreszeit Körper und Stoffwechsel stresst. Depressive Phasen im Winter sind lange bekannt – besonderes Licht als Mittel zur Besserung bestens bewährt. Wie aber steht es mit unserem Körper, dem Stoffwechsel und den unbemerkt ablaufenden Grundregelfunktionen?

Wir können im Winter einen Trend beobachten: Menschen bewegen sich etwas weniger, gesunder Sport bleibt quasi auf der Strecke und es wird mehr und ungesünder gegessen. Im Grunde nicht problematisch, der kommende Frühling sorgt wieder für den Ausgleich – könnte man annehmen.
In der Praxis zeigen sich jedoch einige Herausforderungen. Fachleute gehen heute davon aus, dass bei mehr als neun von zehn Menschen unabhängig von der Jahreszeit der Säure-Basenhaushalt aus der Balance gekommen ist. So wurde das Thema Übersäuerung in der jüngeren Vergangenheit immer populärer. Allerdings ist das keine neue Sache: Ernährungsforscher wie Ragnar Berg, Dr. Franz Mayr, Maximilian Bircher Benner oder Friedrich Sander haben schon vor vielen Jahren immer wieder auf den Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes als entscheidende Grundlage fürs Gesundbleiben hingewiesen.

Es gilt also etwas zu tun. Nur: was ist das Richtige? Klar, Sie können auf Verdacht Basenpulver einnehmen oder strenge Diät einhalten. Erreichen Sie damit, was Sie wollen?

Vielleicht – vielleicht auch nicht. Das Wichtigste ist nämlich vorher zu klären: Wie steht es denn tatsächlich mit meinem Organismus. Hier hilft eine einfache Urinanalyse – Messen Sie an zwei Tagen mehrfach täglich die pH-Werte und schicken Sie Morgenurin vom dritten Tag ins Labor. Dort gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die Ihnen punktgenau Auskunft über bedeutende Stoffwechselparameter liefern: Säure-Basenhaushalt, Immunsystem, Wasserversorgung der Körperzellen und Darmfunktion. Dann können Sie in Ruhe überlegen und ggf. zusammen mit einem erfahrenen Therapeuten sinnvolle Schritte planen.

Wenn wir vom Stress der Zellen sprechen, dann geht es aber nicht nur um den Säure-Basenhaushalt. Folgen wir dem Gedanken von Dr. Müller-Wohlfahrt, so sind Freie Radikale die Zellschädlinge, auf deren Konto die Krankheitsgruppen mit den meisten Todesfällen geht: Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Was sind Freie Radikale? Es handelt sich um Stoffwechselprodukte, die bei der Energieerzeugung in der Zelle entstehen. Wir nehmen Sie aber auch durch Nahrung und verschmutzte Luft auf. Im Normalfall werden etwa 2% der Sauerstoffmoleküle zu Freien Radikalen, bei sportlicher Betätigung bis zu 20%. Damit diese Burschen keinen Schaden anrichten können, müssen sie neutralisiert werden. Die steigende Zahl kranker Menschen zeigt, dass die körpereigenen Mechanismen nicht mehr ausreichen. Es entsteht ein Teufelskreis bei der Energieerzeugung in der Zelle – die Zelle steht unter oxydativem Stress, die Mitochondrien, unsere „Energieerzeuger“, nehmen Schaden, der zur erhöhten Produktion von Freien Radikalen führt. Wir brauchen zwingend Antioxydantien, Stoffe, die den Freien Radikalen ihr schädigendes Potenzial nehmen.

Klassische Antioxydantien wie z. Bsp. die Vitamine A, C oder E sind eine denkbare Option. Allerdings werden Vitamine für wichtige Stoffwechselvorgänge benötigt. Verbrauchen wir sie als Antioxydantien, stehen sie dem Stoffwechsel nicht mehr zur Verfügung. Welche Alternativen gibt es?
Neu in Europa ist antioxydatives Wasser, kurz Aktivwasser. Es ist einfach aus Leitungswasser selbst herzustellen, sozusagen Antioxydantien aus dem Wasserhahn. Der Charme von Aktivwasser geht über das Antioxydative hinaus: Mit einem basischen pH Wert wirkt es regulierend auf den Säure-Basenhaushalt, kleine innere Strukturen (um zwei Drittel kleiner als normales Wasser) sorgen für eine optimale Wasserversorgung der Zellen.
In Usbekistan und Russland als auch in Japan und Korea ist Aktivwasser von den Gesundheitsbehörden seit Jahrzehnten anerkannt und wird empfohlen. Seit kurzem werden Systeme zur Herstellung von Aktivwasser in Deutschland angeboten. Einer Reihe von aktuellen Erfahrungsberichten ist zu entnehmen, dass dieses Wasser exzellente Wirkungen zeigt. Forschungsergebnisse belegen dies eindrücklich. Einen lesenwerten Beitrag über Aktivwasser ist der Zeitschrift CO’MED zu entnehmen, in Heft 7/06 hat Dr. Thomas Kropp sich ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

Prof. Sanetaka Shirahata, weltweit anerkannter Zell- und Molekularbiologe, hat eindrücklich gezeigt, dass basisch reduziertes Wasser (Aktivwasser) genau wie die körpereigenen Abwehrstoffe gegen Freie Radikale wirkt. Dafür sind offensichtlich zwei Eigenschaften verantwortlich. Die hohe antioxydative Kraft geht auf einen Überschuss an negativen Ionen zurück. Außerdem finden wir in Aktivwasser gelöste Metallnanokolloide (Kalzium, Kalium, etc.), an die aktive Wasserstoffatome angedockt sind. Aktiver Wasserstoff gilt heute als besonders wirksames Antioxidanz.

Die russische Ärztin Dina Gitelman und andere Forscher konnten im Laborexperiment nachweisen, dass aktiviertes Wasser für die Krebsprävention bedeutsam ist, krebskranke Versuchstiere, die Aktivwasser bekamen, hatten eine deutlich höhere Überlebensrate als die Kontrollgruppe. Gitelman zeigte außerdem, dass dieses Wasser eine außergewöhnliche immunstimulierende Wirkung hat. Ein spannendes Wasser also, von dem sicher noch viel zu lesen und zu hören sein wird.
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Der Autor: Johannes Heppenheimer, Jahrgang 1957, bekleidete nach seinem Studium zum Dipl. Soz.-Arb. viele Jahre verantwortliche Positionen im Gesundheitsbereich. Er entwickelte u. a. wegweisende Programme zur Gesundheitsförderung. Vor einigen Jahren hat er sich als Berater selbstständig gemacht. Die schwere Krebserkrankung seiner Frau war für ihn Anlass, sich mit dem Thema Gesundheit aus einer neuen Perspektive zu befassen. Dabei fand er durch bisher nicht gekannte Ansätze einen alternativen Zugang zur Gesundheitsförderung. Kontakt zum Autor: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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