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Sonntag, 20. August 2017

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Werte-Management in Unternehmen

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Unternehmen mit einem Werte-Management haben einen deutlichen Wettbewerbsvorteil: Sie schaffen eine in sich selbst motivierende Unternehmenskultur. Wie eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung und des Marktforschungsinstituts TNS Emnid unter 500 Top-Entscheiden zeigt, sind gesellschaftliche Verantwortung und unternehmerisches Handeln nicht losgelöst voneinander zu betrachten.


Wertewandel im Unternehmen nachhaltig implementieren   

Für die Mehrheit muss unternehmerisches Handeln auch soziale und ökologische Belange einbeziehen. Über 60 Prozent der Unternehmen bezeichnen sich sogar als aktiv, wenn es darum geht, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und jeder vierte Manager sieht sein Unternehmen sogar als Vorreiter auf diesem Gebiet. Doch Fakt ist, dass nur geringe operative Ressourcen und knappe Budgets aufgewendet werden, um den Wertewandel im Unternehmen nachhaltig zu implementieren. Welche Relevanz das Thema für Unternehmen hat, und warum es zwingend notwendig ist, die Unternehmenskultur auf eine neue WerteGrundlage zu stellen, erläutert Unternehmensberaterin Theresia Maria Wuttke aus Hofgeismar: “Es ist an der Zeit, sich dem erfrischenden Geist der Erneuerung unternehmerischen Denkens und Handelns zu widmen“, bekräftigt  Theresia Maria Wuttke. Ihr Corporate Identity Business-and-Spirit trägt die Synthese von Wirtschaftskraft, lebensbejahender Geisteshaltung, prinzipienorieniertem Handeln und Spitzenleistungen. Nur so lässt sich nachhaltiger UnternehmensErfolg als konsequente Folge dieser gebündelten Kräfte generieren. Die gute Nachricht ist: Deutschland hat große Stärken. Die Unternehmen in Deutschland sind heute relativ schlank und können schnell auf neue wirtschaftliche Situationen reagieren. Es fehlt nur noch der Push, um die Produktivitätsreserven zu aktivieren, bestätigte der EU-Chefökonom Klaus Gretschmann gegenüber der Zeitung „Die Welt“. Die größte Herausforderung besteht, die Menschen zu motivieren, mehr Eigendynamik und Risikobereitschaft zu entwickeln.

Die Zukunft zum Verbündeten machen Bildung als Kultur und Zukunftsbildende Aufgabe, Potentialentwicklung als größte Chance vor dem Hintergrund des demoskopischen Wandels zu verstehen, wird darüber entscheiden, ob der Standort Deutschland an Attraktivität gewinnt. Deutschland, das Land der Dichter und Denker hat gerade jetzt die Riesenchance, durch zielführende Aus und Weiterbildung, ganz besonders innerhalb der Wirtschaft, die Nase ganz vorn zu haben. Heute entscheiden wir, wer wir morgen sein werden. Mit Ihrem Ansatz vom kooperativen zum visionären Unternehmen macht sie Unternehmen nachhaltig zukunftsfähig.  Die Arbeit beginnt bei den Unternehmern selbst, über die Führungskräfte hin zu den Mitarbeitern. „Der Mensch steht bei meiner Arbeit mit seiner persönlichen Philosophie, Mission und Vision im Mittelpunkt. Dieser Wesenskern ist das Fundament des Menschen. Die Verbindung zwischen dem persönlichen Kern des Unternehmers und seinen Führungskräften, bis hin zu den Mitarbeitern, bildet den Unternehmenskern, der in der Unternehmensphilosophie und Mission seinen Ausdruck findet. Den Kern bewahren, die Weiterentwicklung fördern,“ ist die Hauptaussage ihrer fruchtbaren Arbeit in deutschen Unternehmen. Die Umsetzung verlangt sehr viel persönliches Engagement des Unternehmers. Der Unternehmer selbst hat die wesentliche Aufgabe zu erfüllen, seine Zukunftsvision für sich und sein Unternehmen mit seinen Führungskräften und Mitarbeitern  zu definieren, die es gemeinsam mit allen Beteiligten zu verwirklichen gilt. Seine Rolle ist es, an der Spitze seines Unternehmens Gestalter, Treiber und Moderierer dieses Prozesses zu sein. Es gilt,  mit Spitzenführungskräften die Mitarbeiter mit dem Höchstmaß an Selbstverantwortung auf dem Weg zum visionären Unternehmen zu begleiten. Unternehmer und Führungskräfte sind Gestalter von Zukunft und generieren nachhaltigen Erfolg. Basis ist die Kooperations und Integrationsfähigkeit der Führungskräfte. Grundlage dafür ist das Bewusstsein über diesen Gesamtprozess, um ihn aktiv und zielführend zu gestalten. Theresia Maria Wuttke begleitet den Prozess durch gezieltes Personales Coaching beim Unternehmer und  den Führungskräften.

Ihr Konzept Multidimensionaler Intelligenz stellt den Führungskräften die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, damit sie alle drei Intelligenzen – die kognitivreflektierende (IQ), die emotionale (EQ) und die spirituelle Intelligenz (SQ) – nutzen und synergetisch zu einem Ganzen verbinden können.  
 
Im ersten Schritt erfolgt eine Unternehmensanalyse. Der Ist-Zustand, der Markt, die Tradition, Philosophie und Mission und die Zukunftsvision des Unternehmens werden herausgearbeitet. In diesem Prozess werden die Lebensaussagen der Führungskräfte und Mitarbeiter einbezogen. Im nächsten Schritt wird die Vision, das gemeinsame riskante, hochgesteckte Ziel RHZ, erarbeitet, das in den nächsten fünf bis zehn Jahren erreicht werden soll. So werden die Kräfte im Unternehmen gebündelt und auf das gemeinsame Ziel ausgerichtet. Anschließend erfolgt die Entwicklung der Unternehmensstrategie, die auf der Vision fußt.
Das personale Coaching des Unternehmers und seiner  Führungskräfte begleitet diesen Organisationsentwicklungsprozess vom kooperativen zum visionären Unternehmen. Von enormer Bedeutung ist es, die Hard Facts Managementqualitäten: Zahlen, Daten, Fakten mit den  so genannten Soft Skills, der emotionalen, sozialen und spirituellen (Intuition) Kompetenz zu verbinden. Achtsamkeit, Leistungsbefähigung, Kommunikation, Konfliktfähigkeit und das ethische SelbstVerständnis sind für diesen integralen Organisationsentwicklungsprozess der Schlüssel zum Erfolg.
Die Führungskräfte lernen: Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche und umweltpolitische Verantwortung schließen sich nicht gegenseitig aus. Deshalb werden in diesem Schritt Qualitäten wie Selbstreflexion, Authentizität, Integrität, Empathie und Achtsamkeit ausgebildet. Die Selbstreflexion der Führungskräfte wird im personalen Coaching individuell erarbeitet, so dass eingefahrene Gedanken und Gefühlsmuster von der Führungskraft transformiert werden und ihre Professionalität im Führungsverständnis zu ihren Mitarbeitern ständig erweitert wird. Ebenso ist die Vielfalt der Rollen im Spannungsfeld Beruf, Familie und Freunde ein zentrales Thema im Coaching. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Entfaltung des Wesenskerns der Führungskraft „Werde, was du bist.“ Wie schon die Entwicklungspsychologie zeigt, haben starke Eltern starke Kinder. Für Unternehmen gilt dasselbe: Starke Führungskräfte = starke Mitarbeiter. Wesentlich sind charakterliche Eigenschaften wie Integrität, Mut, Klarheit, Gerechtigkeit, Geduld, Demut, Treue zu sich selbst. Für die Führungskräfte gilt, sich selbst zu einer positiven Lebenseinstellung zu bewegen, die nach innen und außen gelebt und an die Mitarbeiter weitergegeben wird. Integrale Unternehmensführung fußt auf der Basis eines WerteManagementsystem. Der Unternehmer und die Führungskräfte lernen, ethisch orientierte Arbeitsformen mit den Instrumenten der Unternehmensführung systematisch und praktikabel zu verbinden.
Zur integralen Unternehmensführung gehören genaue Vorstellungen über die Unternehmensidentität und die Mission des Unternehmens. Dabei geht es um eine klare Positionierung ethischer Grundsätze. Ethos heißt in seiner ursprünglichen Bedeutung Charakter und das in einem umfassenden Sinn. Gesinnung, Sittlichkeit und Charakter wurden von  griechischen Philosophen bereits in der Antike als Merkmale ethischer Werte heraus gebildet. 

Als wesentliche charakterliche Eigenschaften bezeichnet Theresia Maria Wuttke Integrität, Mut, Klarheit, Gerechtigkeit, Einfachheit, Geduld,  Demut und Treue zu sich selbst. Für die Führungskräfte des visionären Unternehmens bedeutet dies: „Das ethische Handeln zu einem fest verankerten Wert zu erheben, als das Fundament ihrer Arbeit.“ 

Dabei geht es nicht um das bloße Auswendiglernen der Werte-Grundlagen. Vielmehr sollen sich die Führungskräfte dessen bewusst werden, dass sie zu diesem visionären Unternehmen gehören, so dass sie sich mit ihm identifizieren und die eigene Rolle darin klar verinnerlichen.

Die große Herausforderung für die Führungskräfte ist, sich der eigenen ethischen Werte bewusst zu werden. Da Manager in einem ständigen Spannungsverhältnis zwischen Authentizität und öffentlicher Außendarstellung leben, ist die Beachtung ethischer Werte keine leichte Aufgabe, aber für den persönlichen Erfolg entscheidend. Sicherlich sind die charakterlichen Eigenschaften mit den Erwartungen und Aufgaben, die an die Position gestellt werden, nicht immer in Einklang zu bringen. Aber durch die Schulung des eigenen Charakters lernt die Führungskraft Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden, die mit den tief empfundenen Werten harmonieren. Dabei gilt es, sich selbst zu einer positiven Lebenseinstellung zu motivieren, die in konkrete Schritte, in ein vom WesensKern bestimmtes Leben führen.

Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend wichtiger, den eigenen persönlichen Werdeprozess zu fördern. „Das schließt insbesondere die Seiten der Persönlichkeit mit ein, die ein Schattendasein führen“, ergänzt die Unternehmensberaterin. Empathie und die eigene Echtheit des Handelns sind weitere Kernkompetenzen, die es auszubilden gilt.

Führungskräfte, die sich ihrer ethischen Verantwortung bewusst sind, sie achten und dabei gemeinsam mit ihren Mitarbeitern an den sich ständig wandelnden Strukturen arbeiten, schulen ihren Charakter und tragen zur Weiterentwicklung des visionären Unternehmens bei. Diese Führungskräfte begreifen die Mitarbeiter als die wichtigste Ressource des Unternehmens. Die Unternehmensberaterin bezeichnet diesen Prozess als „die Tür zur authentischen Ethik“, die personales Wachstum fördert.
Das visionäre Unternehmen wird zu einem ethisch lernenden System, das durch die in sich selbst motivierende Unternehmenskultur eine starke positive Ausstrahlungskraft besitzt.

Visionäre Unternehmen, die Ethik zum Qualitätsmaßstab erheben, lösen sich selbst erneuernde Lernprozesse aus – die Grundvoraussetzung für echtes organisches Wachstum. In solchen visionären Unternehmen ist Wachstum förderndes, inspirierendes und Sicherheit gebendes Klima Selbstverständlichkeit. Die Mitarbeiter als das größte „Kapital“ erfahren Achtung und Wertschätzung und beantworten dies durch Spitzenleistungen.
 
Portrait:

Theresia Maria Wuttke, (57 Jahre) ist seit 1980 selbständige Psychologin, Supervisorin und Mediatorin mit eigener Praxis und Unternehmensberatung.

Bereits 1990 gründete sie ein Seminarhaus, das sich der Aus- und Weiterbildung widmete und seine Fortsetzung im Centrum für integrale Beratung, Coaching, Aus- und Weiterbildung in Hofgeismar fand. Sie schult Führungskräfte aus der Wirtschaft und bildet zum integralen Coach und Berater aus. Frau Wuttke ist gelernte Bankkauffrau, Pädagogin und Psychologin, Business-Management-Coach, Lehr-Coach und  Master-Coach. Bis 1998 war sie außerdem Lehrbeauftragte bei öffentlichrechtlichen Bildungsträgern im Fachbereich Psychologie, Pädagogik, Meditation und im Gesundheitswesen. Theresia Maria Wuttke hat zwei erwachsene Söhne.

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