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Montag, 16. Oktober 2017

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Coaching auf der Identitätsebene

ECA

Die Menschheit befindet sich in einer herausfordernden Zeit. Probleme wie Terrorismus und globale Erwärmung zeigen uns, dass wir uns mehr und mehr uns selbst, den anderen und der Welt um uns herum entfremden. Wir haben bereits einen derart kritischen Zustand kollektiver Entfremdung erreicht, der immer mehr Menschen aufrüttelt und an Umkehr und Wandel denken läßt.

Immer mehr Menschen fragen sich, was wirklich in ihrem Leben zählt und bewerten ihre Lebensziele neu. Dieses Aufrütteln hat zu einem wachsenden Bedarf an Coaching auf der Identitätsebene geführt. Bei jedem Coaching-Prozess geht es darum, vom jetzigen Zustand in den gewünschten Zustand zu gelangen. Beim Coaching auf der Identitäts-Ebene bedeutet der gewünschte Zustand, vollständig verbunden mit unserem Selbst und in sich zentriert zu sein und aus der Präsenz und Fülle des eigenen Selbst heraus zu leben. Wir haben erfolgreiche und kreative Menschen modelliert und fanden die Schlüsselqualitäten, die den Unterschied ausmachen. Wie die Begründerin des Modern Dance, die bekannte Tänzerin Martha Graham sagte: Jeder Mensch verwandelt seine Vitalität, Lebenskraft und Energie in Aktion und Wirkung und weil jeder Mensch einzigartig ist, ist dieser Ausdruck ebenso einzigartig. Wenn wir ihn blockieren, wird er niemals existieren und damit verloren sein. Er wird niemals in die Welt gelangen. Es ist weder an uns zu befinden, wie gut dieser Ausdruck ist noch wie er im Vergleich zu anderen ist. Es ist unsere Sache, den Kanal offen zu halten. Aus diesem Blickwinkel bedeuten Weiterentwicklung, Transformation und Zufriedenheit im Leben „den Kanal offen zu halten“. {josquote}Auf der Identitäts-Ebene{/josquote} ist unser wesentliches Ziel die beständige Frage „wer bin ich?“. Wir beantworten diese Frage damit, wie wir in jedem Augenblick auf das Leben reagieren. Wenn wir zentriert sind, präsent in unseren Körpern und mit uns selbst und der Welt um uns herum verbunden sind, kommen wir ganz natürlich in Kontakt mit unserem Lebensziel und dem Sinn unseres Lebens.
Ein Paradoxon unseres Lebens, das unserer natürlichen Weiterentwicklung und Zufriedenheit entgegenwirkt ist, dass wir uns selbst entfremden, um uns zu schützen. Das ist der Grund, warum wir den Kontakt verlieren zu unseren eigentlichen Bedürfnissen und Zuflucht suchen in Aktivitäten und Verhaltensweisen, die uns von unserem eigenen Selbst fernhalten. Wir werden reaktiv oder ziehen uns zurück und fangen an, „unsere Kanäle abzuschalten“. Wir vermeiden, was uns Angst macht statt uns dem zuzuwenden, was wir tun und sein wollen in unserem Leben. Damit entwickeln wir eine Dynamik, die uns weit unter unserem Potenzial leben läßt. Diese oft unbewußte Dynamik umfasst:

  1. Festhalten an einem Idealbild unsres Selbst (von dem wir meinen, wir müßten ihm entsprechen, um geliebt und anerkannt zu werden)
  2. Identifikation mit Gedanken, Überzeugungen und Geschichten, die uns beschränken, unsere eigentliche Identität auszudrücken
  3. Mangelndes Verständnis, wie wir mit unangenehmen Gefühlen umgehen sollen, die ganz natürlich zu unserem Leben gehören, wie Frustration, Angst, Wut, Selbstzweifel usw.

Wenn wir jemanden auf der Identitätsebene coachen, dann ist es das wichtigste Ziel, diese Person darin zu unterstützen, dass sie erkennt, wann ihre „Kanäle offen“ sind, wann sie „geschlossen“ sind und was sie tun kann, um sie wieder zu öffnen. Das bedeutet zu erkennen lernen, wie wir uns von uns selbst entfremden und zu entdecken, was uns zu uns selbst führt. Ein Schlüsselresultat von Coaching auf der Identitätsebene ist es,  unser Gefühl dafür zu erweitern und zu vertiefen, wer wir eigentlich sind. Damit werden wir befähigt, uns den Chancen und Herausforderungen des Lebens zu stellen von einer Position vermehrter Präsenz, Authentizität und im vollen Besitz unserer Ressourcen – selbst in Zeiten von Herausforderung und Krise. Aus Coachingsicht betrachten wir unser Leben als „Heldenreise“ und finden den Ruf nach Aktion in den Ereignissen und Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Es ist tatsächlich oft so, dass wir durch die Krisen unseres Lebens zu größerer Tiefe gelangen und befähigt werden, unser Lebensziel zu finden.
Auf einer tiefen Ebene teilen alle Menschen  dieselben grundlegenden Ängste vor Leid oder Schmerz, vor Verlassenwerden oder Ersticken oder davor, gar nicht zu existieren. Die Art und Weise, wie sich diese Ängste ausdrücken, variiert von Kultur zu Kultur und verschiebt ihre Bedeutung in Abhängigkeit von unseren Lebensumständen. Wir reagieren im Allgemeinen auf diese Ängste mit Überlebensstrategien. Damit vermeiden wir, verletzt zu werden, aber dadurch trennen wir gleichsam unser reiches Innenleben und den fruchtbaren Boden unseres Selbst ab. Der Prozess des Coaching auf der Identitätsebene unterstützt uns dabei, diese fundamentalen Ängste, die man „Dämonen-„ oder „Schattengefühle“ nennen könnte, zu identifizieren, sowie diejenigen Teile unseres Selbst, die wir verdrängt haben und denen wir uns nicht stellen möchten. Weiterhin hilft er uns, die notwendigen Ressourcen zu finden, um mit diesen Ängsten umzugehen, um den „Kanal“ wieder zu öffnen und um damit aus tiefer Verbundenheit, Glauben und Vertrauen zu leben.
Herausforderungen unserer Identität entstehen oft während Umbruchzeiten. Oft sagt man, die Dinge ändern sich dauernd, aber es geht nicht voran. Wir können sicher Umbrüche und Übergänge in unserem Leben weder vorhersehen noch wirklich kontrollieren. Aber wir können lernen, diese ganz natürlichen Veränderungen zu begleiten und bewußter an ihnen teilzunehmen statt vom Fluß der Veränderung unbewußt niedergedrückt zu werden.
Wenn wir in uns selbst ruhen, leben wir in tiefer Verbindung mit uns selbst und anderen. Diese Verbundenheit wiederzufinden und zu unterstützen, ist das wesentliche Element, unsere Welt zu verbessern. In diesem Sinne ist Coaching auf der Identitätsebene ein Beitrag dazu, unsere gemeinsame Wirklichkeit zu transformieren.

Robert Dilts (vielen von Ihnen vielleicht als einer der visionärsten Leadership-Coaches der USA und Mitentwickler des NLP bekannt) und Deborah Bacon haben dazu ein Training entwickelt, in dem sie entscheidende Impulse geben und praktische Möglichkeiten aufzeigen, wie wir solche kritische Zeiten souverän meistern können und gestärkt als Gewinner daraus hervorgehen. Oder aber wie wir als Coach Menschen in diesen Situationen begleiten können.
Robert Dilts und Deborah Bacon kamen im Dez. 2006 im Rahmen einer Europa Tour für einen Temin nach Deutschland, um „Coaching auf der Identitätsebene“ vorzustellen und weiterzugeben. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.twinn.de/Coaching_at_an_Identity_Level
Johan Garnitschnig, ECA Lehr Coach
 

Quelle: European Coaching Association - Berufsverband
 

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